Vom Strudelfest zum Strudel-Kirtag

Das Strudelfest der Ottakringer Pfadfinder*innengruppe ist seit vielen Jahren eine Tradition, um nicht zu sagen eine Institution, die nun in die 19te Runde ging. Pikant oder süß, manchmal gar experimentell und wagemutig, Jahr für Jahr kredenzen Pfadfinder*innen und helfende Hände Strudel in allen Varianten und Facetten. Am Samstag, 10. Oktober war es wieder soweit und weil Traditionen nur dann lebendig bleiben, wenn sie manchmal ein wenig angepasst werden, wurde aus dem Strudelfest heuer erstmals ein Strudel-Kirtag. Bereits am 13 Uhr öffnete das Pfadfinderheim in der Rückertgasse seine Pforten. Was wäre ein echter Kirtag ohne Fassbier? Dank des geschickten Händchens unseres EROs war das Fass im Nu angeschlagen und die Festivität konnte beginnen.

Neben kulinarischen Köstlichkeiten gab es einen Stationenbetrieb für Kinder: Luftballon-Dart, Nagelstock, Dosenwerfen sowie Bünde und Knoten. Jene, die alle Stationen besuchten, durften sich über einen Strudel-Kirtag-Button freuen. Fotos vom Sommerlager sowie vom kürzlich stattgefunden Startwochenende brachten zusätzliches Pfadi-Flair und schöne Erinnerungen. Besonderer Höhepunkt war eine extra einstudierte Linedance-Einlage der GuSp, die am Sommerlager eingeübt und beim Fest einem begeisterten Publikum dargeboten wurde. Zum Abschluss wurden ein Strudelkirtag-Prinz und eine Strudelkirtag-Prinzessin gelost und mit einem Lebkuchenherz geehrt.

Herzlichen Dank allen, die zum Strudel-Kirtag beigetragen haben und besonders den Gästen!